Was bisher geschah...

Verspiegelte Kugeln zur Abwehr von Greifvögeln 22. April 2014

Im Frühjahr 2014 haben wir im südlichen Weihergelände auf Chromstahlröhren verspiegelte Kugeln zur Abwehr gegen Greifvögel angebracht. Das Gartenbauamt hat die Vorrichtungen, welche von der st.galler metallbau gmbh erstellt worden sind, im Gelände aufgestellt. „Im Anflug ist der Greifvogel nur auf seine Beute ausgerichtet. Unerwartet sieht er in der gespiegelten, vergrössernden Kugel seinen Konkurrenten (als Spiegelbild) ebenfalls im Angriff. Dies schockt den sensiblen Greifvogel. Er bricht den Angriff ab und meidet das Revier, so lange die sichernde Kugel aufgestellt bleibt“. So steht es in Internetbeiträgen. Wir werden verfolgen, ob die guten Erfahrungen aus Wildparks, Fasanerien, Taubenhäusern und Hühnerhöfen auch bei uns am Mühleggweiher erfolgreich umgesetzt werden können.

Flossrettung 15. März 2012

Wegen Schnee und Eisdruck sind sowohl Floss als auch Entenhäuschen im Februar gekippt und schwammen mehrere Wochen kopfüber im Wasser. Am 15. März konnten sie geborgen werden. René Keller und Reini Harringer (im Boot) haben die Flösse von den Ketten gelöst - im eiskalten Wasser eine ziemlich anspruchsvolle Aufgabe - und zum Ufer geführt. Christoph Bachmann vom Gartenbauamt der Stadt St.Gallen hievte Floss und Entenhäuschen mit einem Kran sorgfältig an Land. Mittlerweile wurden beide Entenplattformen gereinigt und wieder im Weiher vertäut - und werden von den Enten gerne benutzt.

Zweiter Apéro am Entenweiher 1. Juni 2011

Am letzten Wochenende ist der zweite Apéro am Mühleggweier über die Bühne gegangen. Trotz «Wetter für die Enten» (also Dauerregen), wie Weiherchef Martin Schibli es nannte, kamen 150 Paten und Gönner zum Anlass. Der bot viel Raum für Begegnungen und Gespräche. Im Bild zwischen Dora Müller von der Vogelpflegestation und Agi Schibli von der Mühlegg-Apéro-Crew. (Tagblatt Online)

Entenzuwachs auf dem Mühleggweiher2. Mai 2011

Am Sonntag, 1. Mai 2011, konnten wir zwei jungen Enten auf dem Mühleggweiher einsetzen, einen Kappensägererpel (siehe Bild) und ein Moschusentenweibchen. Beide neuen Tiere haben ihre neue Umgebung schnell entdeckt und auf ihre je eigene Weise mit den anderen Enten Bekanntschaft gemacht. Andere Enten als Ersatz für die Verluste mit denen wir leider konfrontiert waren, sind zurzeit nicht erhältlich. Anita Rast und Beni Raymann von der Ziergeflügelzucht Berg in St.Gallenkappel werden aber junge Enten bringen, sobald solche bei ihnen oder in einer anderen Zucht verfügbar sind.

Sprudelanlage eingebautApril 2011

Ende März/anfangs April 2011 hat die Firma W. Gablers Söhne AG eine speziell für den Mühleggweiher konzipierte „Sprudelanlage“ eingebaut. Sobald die Temperaturen soweit sinken, dass das Wasser zu gefrieren beginnt, wird die Anlage, die mittels eines Temperaturfühlers gesteuert wird, automatisch in Betrieb genommen. Eine leistungsfähige Pumpe saugt Wasser an und leitet dieses über einen Schlauch in eine Röhrenanlage, die in etwa 30cm Tiefe vor der Futtervolière beginnt und bis zu jenem Teil der Wasserfläche geführt wurde, der wegen des Springbrunnens während des ganzen Winters nicht zufrieren kann. An den Röhren sind Düsen angebracht. Das zugeleitete Wasser wird durch diese Düsen in scharfem Strahl unter Wasser an den Weiher abgegeben, so dass das Wasser bewegt wird und es im Umkreis der Röhrenanlage nicht zufrieren kann. Das ermöglicht es den Enten, ihre Futterstelle in der Südwestecke schwimmend zu erreichen. Auf dem Wasser sind sie vor Eindringlingen wie Wildtieren weit besser geschützt, als wenn sie (wie im vergangenen Winter) über die Eisfläche zum Futtertrog watscheln müssen. Wir sind zuversichtlich, dass wir in Kombination mit einem temporären Elektrozaun im Winter einen guten Schutz für die Entenkolonie erreichen werden.